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Lautmalend und dynamisch: Weihnachtskonzert im DBZ (Werne Plus 13.12.2022)

Von Anke Schwarze                                                                        Dezember 13, 2022

Ein stimmungsvolles Weihnachtskonzert erlebten die Zuhörer/innen im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum.

Foto: Anke Schwarze

Werne. Musikalisch und wortwörtlich entfachten die Chöre „TonArt“ aus Werne und „Herzensklänge“ aus Cappenberg am Sonntag (11. Dezember) ein „Licht in der Dunkelheit“.

Zu Beginn ihres stimmungsvollen Weihnachtskonzerts war der voll besetzte Gemeinderaum des Dietrich-Bonhoeffer-Zentrums fast in Dunkelheit getaucht – bis auf einen Lichtschimmer hinter dem Altarkreuz. Die Sängerinnen und Sänger trugen außerdem kleine LED-Leuchten in der Hand und brachten so das tatsächlich das Licht, das sie in einem Adventslied besangen. 

Beschaulich ging es weiter, mit den sanft geschwungenen Melodielinien von Popballaden wie dem „Hallelujah“ von Leonard Cohen oder „Time after Time“. Unter der Leitung von Kerstin Kappenberg entfaltete die Chöre einen ausgewogenen wie textbetonten A‑Capella-Gesang. Für Abwechslung sorgten die variationsreiche Stimmverteilung zwischen Frauen- und Männerstimmen, präzise rhythmische Lautmalereien und und eine dynamische Interpretation.

Lebhafte Songs wie „Jesus, Jesus Majesty“ wurden in einem swingenden Sound vorgetragen. Einige der mehr als 100 Zuhörer schnipsten mit der Chorleiterin mit. Und bei der Wiederholung des Refrains klatschte dann das gesamte Publikum mit.

Quelle: Werne Plus 13.12.2022

Kaffeehaus-Nachmittag im flözK: Lasst uns singen und fröhlich sein (Werne Plus 7.09.2022)

Werne (rau). Es ist wie ein Familientreffen der besten Sorte: Wenn der Kleinkunst- und Kulturverein flözK zum Kaffeehaus-Nachmittag einlädt, kommen Freunde – und bringen noch andere mit. 

Es gibt gute Unterhaltung(en), ungezwungenes Miteinander und ein fast beiläufig daherkommendes Kulturerlebnis. Am ersten September-Sonntag stimmte TonArt fröhlich.

Der A‑cappella-Chor trotzte in den letzten Monaten Corona, übte Lieder via Zoom ein, blieb in schwierigen Zeiten auch durch und mit Chorleiterin Kerstin Kappenberg begeistert, beflügelt, beieinander. Und jetzt war Echtzeit.

Im festlich anmutendem Schwarz mit fröhlichem Grün aufgelockert machten die über 20 Sängerinnen und Sänger dass, was Fans schon ahnten und Neue im urigen flözK erhofften: gute Stimmung mit gutem Sound.

Die „Barbara Ann“ der Beach Boys brachte den seit Anfang der Pandemie erstmals wieder live auftretenden Chor ebenso in Schwung wie das Publikum. Adels stimmlich nun wirklich anspruchsvoller „Skyfall“, der berührende Gospel „Bring me little Water, Silvie“ oder Friedrich Schillers „Ode an die Freude“ betonten die musikalische Bandbreite des bis zu sechsstimmigen Chores.

Der Auftritt zeigte auch das Vermögen von Chorleiterin Kerstin Kappenberg. Ihr fast entspannt anmutendes Dirigat und ein Chor mit beständigem vertrauensvollen Blickkontakt – so sieht Freude an gemeinsamem Tun und die Bereitschaft es gut zu tun aus.

TonArt genoss ganz offensichtlich „Tage wie diese“ und beendete mit dem Song (Die Toten Hosen) folgerichtig den Kaffeehaus-Nachmittag. Das Publikum im flözK war begeistert, genießt es doch offensichtlich Tage wie diese, wo Kultur beschwingt daherkommt, mit gutem Ton mitreißt und auch als „Seeelenfutter“ bereichert.

Der Auftritt machte Lust auf mehr. Deshalb ein Tipp für den Terminkalender. Am Sonntag, 11. Dezember, um 17 Uhr lädt der A‑cappella-Chor TonArt zum Weihnachtskonzert ein. Es beginnt um 17 Uhr in der evangelischen Kirche am Ostring. Die musikalische Leitung wird wieder in den Händen von Kerstin Kappenberg liegen.

Die Männer im Chor könnten übrigens Verstärkung gebrauchten: Tenöre wären gut. Wer sich traut: info@tonart-werne.de

Quelle: Werne Plus 07.09.2022

Kaffeehaus-Nachmittag 2022

Eine ganze Zeit schon ist es her, dass unser Chor „TonArt Werne“ eine „neue“ Chorleiterin hat – wir hatten 2019 mit Kerstin Kappenberg das große Glück, eine tolle Nachfolgerin des damaligen Chorleiters zu gewinnen – einige Auftritte in Kirchengemeinden haben wir schon gehabt, sogar im Allee-Center in Hamm unterhielten wir in der Vorweihnachtszeit das mit Einkäufen bepackte Publikum……weitere Pläne wurden durch Corona abrupt ausgebremst, trotzdem probten wir mit Kerstins unermüdlichem Einsatz via Zoom tapfer weiter und hielten so Kontakt. Proben drinnen mit großem Abstand, draußen bei gutem Wetter, weitere Corona-Pausen – jetzt endlich wollen wir einige unserer eingeübten Lieder präsentieren

und laden zu einem Kaffeehaus-Nachmittag im September ein !

Natürlich gibt es Kaffee, Kuchen, Tee und hoffentlich tolle Töne von „TonArt- Werne“ am

Sonntag, dem 4.09.2022 – 15.00Uhr – der Eintritt ist frei

Chorwochenende 2020

Zum fünften Mal verbrachten wir unser Chorwochenende im Landgasthof Kleiner im Sauerland. Für unsere neue Chorleiterin Kerstin Kappenberg war dies das erste Chorwochenende, das sie leitete. Wir verbrachten ein abwechslungsreiches Wochenende mit viel Gesang, aber auch das leibliche Wohl und die Geselligkeit kamen nicht zu kurz.

TonArt hat eine neue Chorleiterin

Kerstin Kappenberg heißt die neue Leiterin des Chores. Nachdem Andy Düdder die Chorleitung im Frühjahr abgegeben hat, hat Christiane Unruh den Chor bis zu den Sommerferien kommissarisch geleitet.

Kerstin Kappenberg

Musik, Gemeinschaft, Gesang, Lebensfreude – das hat die 35-jährige ehemalige Klavierbauerin schon immer am Chorgesang fasziniert. Vor den Sommerferien nahm sie an einer Fortbildung zur Chorleiterin teil, die sie mit Zertifikat C3 abschloss. Bei den ersten Probeabenden mit den „TonArt-lern“ war der Funke sofort übergesprungen – die Chemie stimmte von Anfang an. Weil Kerstin Kappenberg bereits den daChor in Selm leitet, wurde bereits ein gemeinsamer Auftritt bei einem Benefizkonzert im Dezember ins Auge gefasst.

Abschied Andy Düdder

Nach über vier Jahren hat der Chorleiter Andy Düdder (vorne links) auf eigenen Wunsch die Chorleitung niedergelegt. Sein neues Betätigungsfeld hat er bei einem größeren Chor in Duisburg gefunden. Kommissarisch leitet Christiane Unruh nun den Chor weiter, bis ein neuer Chorleiter gefunden ist. Bis zu den Sommerferien werden erst mal keine neuen Mitglieder aufgenommen, damit der Findungsprozess mit Vorstellungen und Probeabenden der in Frage kommenden Chorleitungen in gewohntem Rahmen stattfinden kann.